Mitte März reiste eine Gruppe von 20 Jüd:innen der „2. Generation“ auf Einladung des Jewish Welcome Service nach Wien. Der Aufenthalt war Teil des „Besuchsprogramms für vertriebene Wiener Jüdinnen und Juden und deren Nachkommen“. Die Gäste kamen aus den USA, Brasilien, Australien und England. Aufgrund des Iran-Krieges konnte nur die Hälfte der Eingeladenen teilnehmen. Gästen aus Israel war daher eine Reise nach Wien leider nicht möglich.
Vielfältiges Programm und Empfang im Wiener Rathaus
Das umfangreiche Besuchsprogramm umfasste Besuche im Jüdischen Museum, im Wien Museum und bei der Kindertransporte-Statue „Für Das Kind“ am Wiener Westbahnhof, eine Stadtrundfahrt sowie eine Walking Tour durch das Jüdische Wien.
Zentraler Programmpunkt war der Empfang im Wiener Rathaus durch Gemeinderat und Landtagsabgeordneten Alexander Ackerl in Vertretung von Bürgermeister Michael Ludwig.
Gemeinderätin und Obfrau des Vereins „Rettet den Jüdischen Friedhof Währing, Jennifer Kickert, begrüßte die Gruppe zu einer Führung. Wichtige Gedenkstätten wie die Shoah-Namensmauer und das Aspangbahnhof Memorial waren ebenfalls Teil des Besuchsprogramms. Zusätzlich wurden familiäre Recherchen im Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde ermöglicht, Gräberbesuche auf dem Wiener Zentralfriedhof sowie die Unterstützung bei der Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft durch Sozialarbeiter von ESRA angeboten www.esra.at.




Weitere Fotos:
https://www.facebook.com/JewishWelcomeVienna/
Medienberichte:
- „Welcome back“ und alte Wunden in „Die Furche“, 27.März 2026 (Paywall)
- „Erinnerung, die bleibt“ in „Der Sonntag“, 21. April 2026 (Paywall)
Kurzvideos mit Interviews zum Wien-Aufenthalt und Jewish Welcome Service:

